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Das Museum of Art and Ideas ist ein experimenteller Ausstellungsraum, der die Entstehungsbedingungen und Produktionsgrundlagen künstlerischer Praxis erforscht. Wir entwickeln monatlich wechselnde Ausstellungen, die besondere historische, soziale oder gesellschaftliche Funktionen und Potenziale im Kunstsystem vergegenwärtigen. Das MoAI zählt die Stärkung des Bewusstseins für museale Ideen und praktische Möglichkeiten zu seinen Aufgaben.
Aktuelle Ausstellung

the forever ending story #5
mit Liviu Dalateanu, Athene Galiciadis, Jay Gard, Manuel Goliath,Thomas Julier, Fidel Morf, Olaf Nicolai, Celia Sidler
04. - 13. Februar 2010 / Eröffnung: Mittwoch, 03. Februar 19:00
Zukünftige Ausstellungen
10,01 Studierende des Goldsmiths College stellen aus
eine Ausstellung mit 10,01 Studierenden des Goldsmiths College (London)
17. bis 20. Februar 2010 / Eröffnung: Dienstag, 16. Februar 2010 19:00
Art Is Not A Business
Perspektiven zwischen Ökonomie und Ontologie
25. - 28. Februar 2010 / Eröffnung: Mittwoch, 24. Februar 19:00
Vergangene Ausstellungen

Schweizer Kreuzzug
mit Roman Gysin, Sonia Genoese, Wanda Nay, Vreni Lenggenhager,
Pocahontas, J_F_T_M, Daniel Lanz, Gregory Polony
21. - 30. Januar 2010 / Eröffnung: Mittwoch, 20. Januar 19:00

Fest der Unbekannten
Ein Maskenball von Katja Lell und Nick Koppenhagen
21. - 30. Januar 2010 / Eröffnung: Mittwoch, 20. Januar 19:00

Versus
Eine Ausstellung mit Studierenden der Klassen Holzapfel und Reyle
Mit Christine Schöpflin,
Eunsook Kim,
Lukasz Furs,
J.E. Oldendorf,
Sabrina Deileke und Lennart Münchenhagen,
Laura Schrep,
Gitte Jabs,
Martin Jäkel,
Jonas Brandt
10. bis 19. Dezember 2009 / Eröffnung am Mittwoch, den 09. Dezember um 19:00

A is For Artist
Eine Ausstellung mit Künstlern der, deren Name mit A anfängt
Mit Sonja Andrykowski, Lale Alcelik, Anne Katrin Ahrens, Ina Arzensek, Marju Ago, Claudia Apel, Eriks Apalais, Katja Aufleger, Just von Ahlefeld, Kathrine Altaparmakov
18. November - 28. November 2009 / Eröffnung: Mittwoch, 18. November 19h
Dokumentation der Ausstellung als PDF zum Download

Olympia 1863
Der malerische Blick durch die Linse
22. Oktober - 31. Oktober 2009 / Eröffnung: Mittwoch, 21. Oktober 19h
mit Anna Steinert, Anja Dietmann, Maren Schimmer, Christoph Wüstenhagen, Inga Kählke, Eriks Apalais, Jonas Brandt, Tina Kämpe, Daniela Milosevic
Als Manet die Augen der Olympia malte, traute er seinen eigenen nicht. Die fotografische Vorlage translozierte eine ferne, fremde und ungreifbare Anmut in weiblicher Gestalt. Zweifellos hat ihn dies angespornt mit seinem Pinsel raffinierte Wege zur sinnlichen Offenbarung zu suchen.
Für unsere Ausstellung sind sieben Maler der HFBK zusammengekommen, die vor und während der malerischen Genese ihrer Gemälde mit dem Fotoapparat Eindrücke fixieren. Ihr auf den ersten Blick mysteriöses Interesse für höchst abwegige Fotomotive entpuppt sich als das Ergebnis einer tiefgründigen Erforschung zweidimensionaler Wirklichkeit aus Farben.
Wo einst zwischen dem Gemälde und dem Foto mehr die wesentliche Differenz ins Auge sprang, sind heute die Parallelen beider Medien augenscheinlich. Die Konkurrenz der Medien ist durch die Verfügbarkeit der Fotografie zu einer Symbiose übergegangen, dank welcher jeder junge Malerstar Hilfe bei der Motivfindung bekommen kann. Ebenso können junge Fotografen ihr Einkommen mit dem Abfotografieren von Gemälden für Ausstellungskataloge aufbessern.
Die Künstler in unserer Ausstellung gehören zu den Ersteren und zeigen, wie man die Umwelt als malerische Oberfläche interpretieren kann.

Wie die Herde zusammenhalten – wie den Tieren die Wolle nehmen
Retrospektive Abschiedsausstellung von Norbert Schwontkowski
8. Oktober - 17. Oktober 2009 / Eröffnung: Mittwoch, 7. Oktober 19h

Lost And Found
Eine Ausstellung zur Phänomenologie der Praxis
18. Juni - 5. Juli 2009 / Eröffnung: Mittwoch, 17.Juni 19h
Dokumentation der Ausstellung als PDF zum Download

Between Art and Idea
Eine Ausstellung zur medialen Repräsentation künstlerischer Ideen
28. Mai - 10. Juni 2009 / Eröffnung: Mittwoch, 27.Mai 19h
mit
Phillip Zach, Helena Wittmann, Lawrence Power, Verena Issel, Julia Fuchs, Blandine Cattani, Leonard Bessemer
Die zweite Ausstellung des MoAI trägt den Titel Between Art and Idea und erforscht die Transformationen zwischen Erscheinungen des Kunstwerks und immaterieller Idee. Da ein Kunstwerk für den Betrachter nur vorübergehend oder gar nicht physisch gegenwärtig ist, haben imaginäre Formen, die über das Kunstwerk hinauswachsen und ihm eine Identität verleihen, große Relevanz. Für Menschen, die ein Kunstwerk nicht sehen oder unmittelbar begreifen können, wird es vielfach dokumentiert, beschrieben und reproduziert. Die geladenen KünstlerInnen zeigen neben ihrer künstlerischen Arbeit individuell entwickelte Repräsentationen ihrer Werke bzw. grundlegende Gedanken zu Konzeption und Ausführung. Das Museum wird durch eine Absperrung architektonisch in zwei Räume zerschnitten: ein Raum für Kunst, der zweite für andere mediale Perspektiven auf die Kunst. Der Kontrast zwischen dem eigentlichen Kunstwerk und alternativen Vertretungen könnte zeigen, welche Informationen in Reproduktionen von Kunstwerken vorenthalten werden, aber auch, was das Kunstwerk im Vergleich zur Dokumentation nicht preisgibt. Die Beiträge im Ideen-Raum repräsentieren bzw. erweitern die materiellen künstlerischen Arbeiten auf besondere Weise und lassen den Entstehungsprozess als auch die vielfältigen Formen und Funktionen eines Kunstwerks medial vermittelt aufleuchten.
Dokumentation der Ausstellung als PDF zum Download

Between Space and Content
16. April - 2. Mai 2009
/ Eröffnung 15. April 2009
mit
Christoph Wüstenhagen, Bastiana Stutterheim, Ulrike Sochacki, Philipp Schwalb, Yps Roth, Fabienne Müller, Anna Möller, Jonathan Mertz, Christina Lenschow, Katja Lell, Burk Koller, Tobias Kaspar, Tina Kämpe, Anna Janser, Nina Hollensteiner, Simon Hehemann, Max Frisinger, Anja Dietmann, Till van Daalen, Jonas Brandt, Jennifer Bennett, Eriks Apalais
Die erste Ausstellung des Museum of Art and Ideas trägt den Titel Between Space and Content. Die beteiligten Künstler wurden eingeladen, ihre künstlerische Arbeit an einem spezifisch kulturell aufgeladenen Ort jenseits des klassischen Ausstellungsraumes zu verorten und zu entwickeln.
Das Museum hat Unternehmen und Institutionen gefragt, ihre funktional und ästhetisch definierten Waren dem Konsumkreislauf zu entziehen und dem Museum zur Verfügung zustellen. Hier übernehmen sie die Funktion des Ausstellungsortes selbst, und werden jeweils von Künstlern als solcher benutzt. Die gestifteten Objekte wie Mode, Bücher oder eleganter Hausrat bilden ein heterogenes Relief, modelliert als urbaner Mikrokosmos kultureller Architekturen. Das Ausstellungskonzept fordert künstlerische Strategien heraus, die eigene Tätigkeit in einem ökonomisch vernetzten und kulturgeschichtlich aufgeladenen Kontext zu positionieren. Durch die musealisierten Membranen der Objekte diffundieren externe Erfahrungen, die zu originären Ideen über Raum, Form und Funktion von Kunst als auch ihren Orten anregen.
Mit freundlicher Unterstützung von
der Ditze Stiftung, Ludwig Reiter, Campbell, Boutique Bizarre, Daniel Spoerri & Barbara Räderscheidt, Herr von Eden, Weitz - Tischkultur zum Leben, Die Eisheiligen, De Breuyn, punct.object, BPitch control & Ellen Allien, Jens vom Schanzenflohmarkt, Merve Verlag
Dokumentation der Ausstellung als PDF zum Download
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